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Lendorf

Lendorf - Maria Bichl - Foto (c) Gemeinde Lendorf
Lendorf - Maria Bichl - Foto (c) Gemeinde Lendorf

Lendorf liegt auf einem Plateau des Holzer Berges und war zuerst eine keltische Siedlung. Ursprünglich stand hier eine 4m hohe Mauer, der Seeabfluss war zu dieser Zeit in Teurnia. Die Mauer verlief entlang Rojach - Maria Bichl und soll eine Allemannen-Schutzmauer gewesen sein. Während die Landschaft der Gemeinde im Süden von der Drau geprägt wird, liegt der nördliche Teil von Lendorf in der Hochgebirgsregion der Hohen Tauern. 

Das milde Klima, die umliegende Bergwelt, die Nähe zum Millstätter See und zur Bezirkshauptstadt Spittal an der Drau, machen Lendorf zu einer beliebten Fremdenverkehrs- und Wohngemeinde.

Zahlreiche, überregional bekannte Veranstaltungen, wie z.B. der „Lendorfer Kirchtag“, der „Perchtenumzug“, das „Stephaniekränzchen“ und der „Ostertanz“ begleiten die Einheimischen und Gäste durch das Jahr.

  • St.Peter in Holz Wandmalereien - Pfarrkirche St.Peter.
  • Teurnia war eine römische Stadt und entstand ungefähr 50 n. Chr. Teurnia war seit dem 4. Jh. ein Bischofssitz und seit dem 5. Jh. die Hauptstadt der Provinz Noricum. Mit der Einwanderung der Slawen im 6.Jh. wurde Teurnia aufgegeben bis es zur 2. Christianisierung kam. Im 2.Jh v.Chr gab es schon Handelskontakte, sowie diplomatische und politische Beziehungen zwischen Norikum und den Römern. Möglicherweise ist auch die „Wunderblume“ von Lendorf ebenso ein Indiz für die jahrtausendealte Geschichte des „antiken“ Lendorf.

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