Stall im Mölltal
Stall ist der älteste Ort im Mölltal. Der Grund für die frühe Besiedelung dürfte der wohl im 8. und 9. Jahrhundert eingesetzte Gold- und Silberbergbau sein.
Einer Sage nach sollen die Kirche und der ehemalige Ort Wildegg bei einem fürchterlichen Unwetter vernichtet worden sein. Vom gesamten Ort dürfte nur ein Stallgebäude den Bergsturz überstanden haben, und der Ort erhielt daraufhin den Namen Stall.
Blick auf Stall Foto: (c) Gemeinde Stall im Mölltal- Kriegerdenkmal
Sehenswertes in Stall
- Neben der gotischen Kirche entstand 1750 der Kreuzweg Richtung Sonnberger Weg. In die aus eigenen Steinen gemauerten Grotte wurden auch Steine aus Scio, dem italienischem Wallfahrtsort nahe Vicenza hineinverarbeitet.
- Das Kriegerdenkmal wurde von Lorenz Fercher aus Rangersdorf geschaffen und 1922 eingeweiht. Das Denkmal besteht aus einem Granitblock aus dem Wöllatal und musste mit Pferden an die jetzige Stelle gebracht werden.
- 1998 wurde in der Fercher von Steinwand Gedächtnisschule die Dichterstube feierlich eingeweiht
- Im ca. 16 ha großen Gößnitz-See findet man ideale Voraussetzungen fürs Schwimmen, Surfen und Fischen.
